Der kindische Unwille vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen

Der kindische Unwille vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen

Inzwischen hat Davinci die 4. Frist zu Vorlage der Bauantragsunterlagen verstreichen lassen. Die zweite, dritte und vierte Aufforderung wurde dabei von unserem Anwalt übermittelt.

Wir verstehen das Verhalten dieses Unternehmens und seines Geschäftsführers nicht.

Da bietet der von der Zusammenarbeit mit dieser Firma ermüdet Kunde eine unbestimmte finanzielle Gegenleistung an, um zu einen einvernehmlichen Aufhebungsvertrag zu kommen. Dies, nachdem der zugesagte Liefertermin längst verstrichen ist und ihm der Davinci Architekt noch bevor er je einen genehmigungsfähigen Bauantrag zustande gebracht hätte das Statement an den Kopf warf »nun sei aber genug geplant«. Vor allem aber, weil die Erkenntnis reifte, dass das, was der Davinci Architekt zu leisten im Stande war, zwar gewisse Ähnlichkeiten mit den sicherlich reizvollen Pfahlbauten vom Bodensee hatte, aber eben einer zentralen Forderung von uns zuwider lief: Der Forderung, in der Garageneifahrt kein Gefälle zum Haus zu haben, um bei Starkregen keine Überschwemmungen zu riskieren.

Der Herr Geschäftsführer Lamberty lehnt eine gütliche Einigung ab.

In der Folge dieser unkooperativenen Haltung bitten wir mehrfach, dass Davinci dann im Gegenzug wenigstens ihrerseits den vertraglichen Verpflichtungen nachkommt und einen genehmigungsfähigen Bauantrag vorlegt, bei dem der Baukörper die zulässige Höhe ausschöpft. Davinci ist damit überfordert. Nicht einmal Fragen artikulieren, um Unklarheiten zu klären, bringt diese Firma zustande.

Bei der ersten Antwort des Rechtverdrehers wird dann behauptet, wir hätten einfach ein unpassendes Grundstück und würden auf Aufschüttungen bestehen, die nicht zulässig seien. Dumm nur, dass der Davinci Architekt in einem E-mail am 6. März via E-Mail dokumentierte, dass er keine Lust hat, einen bebauungsplankonformen Bauantrag einzureichen und sich mit dieser Empfehlung auch noch hinter einer angeblichen Empfehlung der Baubehörde versteckt:

»Alle Pläne nochmal zu ändern und nochmal alles neu zu erstellen und die Aufschüttung im Nachgang nach zu reichen, rät Sie dringlichst ab.«

In der zweiten Antwort des Rechtsverdrehers von Davinci wird dann statt dem geforderten Bauantrag wieder die Pfahlbauskizze vom Mai mit den bekannten Unzulänglichkeiten präsentiert und behauptet, das Werk wäre in mühevoller Verhandlung mit der Baubehörde abgestimmt. Einfach zu erkennen, dass auch diese Behauptung wieder reine Fiktion war:
Weder wurden die notwendigen Befreiungen besorgt, etwa für die abweichende Dachneigung oder die baulichen Nebenanlagen, die aus dem Baufenster ragen, noch war die für die Funktionalität so neuralgische Höhenlage des Baukörpers geklärt. Es wurde einfach vielmehr auf Nummer sichergegangen, um eben nicht mit der Baurechtsbehörde diskutieren zu müssen. Diesem Davinci Architekt waren unsere Wünsche schlicht egal.

Beweis gefällig?

Wir haben inzwischen – natürlich ohne professionelle Hilfe und vor allem ohne die semi professionellen Experten von Davinci – einen rechtsverbindlichen Bauvorbescheid erwirkt, in dem eine Höhenlage des gleichen Baukörpers an der gleichen Stelle im Grundstück genehmigt wird, die rund 30 cm höher liegt als die aus den Davinci Skizzen und somit alle Forderungen von uns abdeckt, die wir je formuliert hatten.

Wir finden es unglaublich dreist, einem Bauherren zunächst mit einem Bauantrag im Kenntnisgabeverfahren auf das Amt zu schicken, obwohl für jeden Trottel erkennbar war, dass schon die Dachneigung nicht bebauungsplankonform und das Kenntnisgabeverfahren unmöglich war.

Zwei Wochen später wurden wir wieder zum Bauamt geschickt, um den ersten Murks nachzubessern, diesmal mit einem Bauantrag im vereinfachten Verfahren, bei dem die Aufschüttungen mehr als 6-mal so hoch waren wie erlaubt und verbunden mit der Behauptung, dieser Weg sei vom Bauamt so empfohlen. Dem gleichen Amt natürlich, das diesen Bauantrag zwei Wochen später als nicht genehmigungsfähig bewertet, weil er den Grundzügen der Planung entgegensteht und somit auch dann nicht genehmigungsfähig gewesen wäre, wenn die Gemeinde zugestimmt hätte. (Info vom RP Stuttgart).

Auf den Hinweis des Bauamts, dass dies so nichts wird, hat Davinci erst einmal mit Ruhe reagiert, also gar nicht. Dann, nach mehrfacher Aufforderung von uns, wurde auf die Schnelle die bereits erwähnte Pfahlbauten Skizze erstellt und das Ganze mit der Behauptung garniert, damit sei das Mögliche herausgeholt.

Unsere Aussage, dass wir vor wir solch schmerzhaften und, wie die Bauvoranfrage eindrucksvoll zeigte, unnötigen Kompromisse eingehen, erst die Entscheidung des ersten Antrags haben wollten (sie erinnern sich das Bauamt hatte angeblich diesen Weg empfohlen), verwendet Davinci nun als Begründung, fortan auf alle Aufforderungen von unserer Seite einen Bauantrag zu stellen, mit NICHTSTUN begegnen zu können. Denn sie wissen nicht was wir wollen.

Lieber Leser bilden sie sich Ihre eigne Meinung. Kann ein Architekt basierend auf diesen Vorgaben eine Planung modifizieren:

»Ich bitte mir genehmigungsfähigen Bauantragsunterlagen spätestens bis zum 7. August 2020 vorzulegen. Die diesbezüglichen Wünsche von meiner Seite sind folgende:
Ich lege Wert auf ein talseitig leichtes Gefälle in der Garageneinfahrt zur Straße. Die Geschosserhöhung im Keller ist für mich verzichtbar, laut Herrn S… aber für das Garagentor notwendig. Dies kann ich nicht nachvollziehen. Wenn sie nicht erforderlich ist, bitte weglassen.
Um die Höhenvorgaben des Bebauungsplans einzuhalten, muss die Aufschüttung auf das erlaubte Maß von 50 cm reduziert werden.
Soweit notwendig, um den Vorgaben der Höhenvorgaben des Bebauungsplans gerecht zu werden, wird das Dach im Süden über eine bauseitige Dachabschleppung aus Glas bis auf einen Dachvorsprung von 1,5 m gemessen vom Erker erweitert. Anstelle der aufgeschütteten Terrasse im Westen wird bauseitig eine Terrasse in der Breite von 4 Metern über die Tiefe des Hauses gemauert. Sofern notwendig, wird der Dachvorsprung im Norden auf 1,5 m erweitert.
(…) Sollte ich etwas übersehen haben, stehe ich für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.«

Davinci kann es nicht. Oder Davinci will nicht. Oder Davinci will und kann nicht.

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